Freitag 21. September 2007

TRANSIT ROOM

BRINGEN DIE EKSTASE IN DEN JAZZCLUB

Jazz am Freitag

Manchmal kommen sie ganz sachte daher, laden ein, ab und zu verführen sie im schummrigen Licht, reissen ab und immer wieder legen sie los. Sie trommeln sich wie in Trance, rasseln wie Sklaven an ihren Ketten und beschwören alte Geister herauf. IhrZusammenspiel treibt sie soweit bis Konzept und Improvisation verschmelzen und sich das Eine für das Andere hält, dorthin wo Improvisation zur Harmonie undKonzept zum Schrei verzweifelter Götter wird. Möglich wird dies, weil die fünf jungen Musiker ihre Instrumente immer wieder neu auszuloten versuchen und tief aus ihrem archetypischen Erbgut zu schöpfen vermögen. Die Eigenkompositionen, wie „Weisse Einhörner mit Nutella verschmierten Mäulern“ oder „Akaba“ lassen für sich sprechen.TRANSIT ROOM ist wie Salat für die Gehörschnecken: darauf einlassen muss sich jeder selber, die Belohnung ist garantiert und die weissen Einhörner nur der Anfang vom Nutella verschmierten Ende.

Line up TRANSIT ROOM: Pierre Borel: Alto Sax / Daniel Glatzel: Tenor Sax & Bassclarinet / Karl Ivar Refseth: Vibes / Andreas Waelti: Bass, Toys / TobiasBackhaus: Drums & Toys

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