Freitag 18. November 2005

PHENOMDEN FEAT. SCRUCIALISTS

EROBERN MIT DIALEKT-REGGAE DIE CH-BÜHNEN

Lagerlieder aus JamOerlikon :

Deutscher Reggae war undenkbar – bis wir über Jan Delays Album herfielen. Reggae galt seit Bob Marley als Nischenmusk – bis Gentleman die Charts toppte. Mundart Reggae war peinlich – bis einer aus dem Zürcher Kreis 3 das Mikrofon packte:PHENOMDEN(der phänomenale Dennis Furrer) ist der erste Schweizer Mundart Sing-Jay – also eine Mischung aus Reggae-Sänger und „DJ “ jamaikanisch gemeint ist: Rapper. In seinen Liedern erzählt PHENOMDEN von seinem Alltag, seinenGefühlen, Problemen, Wünschen – auf ehrliche und direkte Weise. Aus dem Titelsong des Albums: „Fang Ah“: „äs cha nöd si, dass dir im ferseh säged, was du muesch azieh / was du neu muesch chaufe, zum in oder out si. Wie genau din körper muess baut si / los uf dich sälber und ich säg dir ja dänn hauts hii“

Bei seinen Kommentaren aus der Sicht des Quartier(anti)helden scheut PHENOMDENauch vor politischen Aussagen nicht zurück. „Si wänd nur profitiere, d mueter erde lönds krepiere / ja sie wännd d schwiiz regiere, vo herrliberg us operiere und mit kampagne s ganze land manipuliere, ja… / mit em gäld us grosse firme, doch das darf nid passiere“. (aus: Nume drum).
Diese ernsten Texte zeigen nur eine Facette von PHENOMDEN, der über Liebe, Musik und persönliche Stimmungen reimt. Auf der Bühne überrascht er das Publikum mit geballter Energie und „…versprüht den Charme eines Kuno Lauener in Zeitraffer“ (Facts). Live geht PHENOMDEM mit den grossartigen The Scrucialists und 2 Backing Vocal Sängerinnen voll ab.

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