Samstag 20. Oktober 2012

MY HEART BELONGS TO CECILIA WINTER

DAS 2. ALBUM DER KULTBAND AUS ZÜRICH IST AM START

Das Warten hat ein Ende, MY HEART BELONGS TO CECILIA WINTER sind zurück. Das neue Album heisst MIDNIGHT MIDNIGHT und als ersten Vorboten gibt’s die lärmige Uptempo-Single DEPARTURE AND ARRIVAL. Laut Band handeln die elf Songs des Zweitlings von Fluchtautos, Zwielicht, seltenen Wolkenkonstellationen, schönen Narben, dem Jahr 1997, Sex und dem bevorstehenden Weltuntergang. Am Anfang der Aufnahmen stand der Erfolgsdruck: Das Debütalbum des Zürcher Trios wurde von Presse und Publikum gefeiert, Vergleiche zu den Debüts von Interpol und Death Cab For Cutie wurden gezogen. Was tut man, wenn man praktisch über Nacht vom nationalen Geheimtipp zum internationalen Hoffnungsträger gehypt wird? «Kurz tief durchatmen, Schuhe binden, zurück ins Studio und weiterarbeiten.» sagt Schlagzeuger Kusi Gerber. Und gearbeitet haben sie: Über eineinhalb Jahre streckten sich die Aufnahmen in den Basler Alterna Studios hin, immer wieder unterbrochen von Tourneen im In- und Ausland.

Neu sind die Menschen hinter den Knöpfen: Gemischt hat Michael Patterson in Los Angeles, fürs Mastering verantwortlich war Valgeir Sigurðsson (Bedroom Community, Wildbirds & Peacedrums, Björk) in Reykjavik. Ebenfalls neu sind die vielen Tasteninstrumente wie Wurlitzer, Celesta und Harmonium. Die Songs sind vielschichtiger geworden, der Bandsound lauter, der Gestus entschiedener. Erwachsener, vielleicht? Nach dem verträumten Debüt nun der Soundtrack zum jungen Erwachsenenleben voller Chaos und Dringlichkeit? Betty Fischer: «Zwangsläufig, ja. Es wird einem immer gesagt, es würde mit dem Erwachsenwerden alles besser, einfacher. Das ist nicht so. Das Leben wird differenzierter, komplizierter, die Verletzungen intensiver, weil realer. Und genau so ist unser zweites Album geworden. Das muss nicht heissen, dass es ein negativeres Album wurde, sondern ein kontrastreicheres. Das Helle noch heller, das Dunkle noch dunkler.»

zurück