Donnerstag 10. Mai 2007

MANUFACTUR

MIT NEUEM MATERIAL

Electronica Jazz

Wenn ein Trompeter eine Band gründet, dann klingt sie in der Regel auch so –Trompete im Zentrum, die Sidemen geben möglichst inspiriert ihren Input und kommen solistisch zum Zug. So ist es gemeinhin üblich im Jazz. Es sei denn, der Trompeter macht es mal ganz anders und lässt ein gleich starkes Instrument neben sich zu. Da kann dann unversehens Musik entstehen, die sich, wie von selbst, aus der Masse heraus hebt. Die Schweizer Elektro-Jazzer MANUFACTUR tun das.
Werner Hasler heisst der Trompeter, Wurlitzer das Instrument neben ihm, der ältere, klanglich massigere Bruder des Fender Rhodes. Bedient wird es von Oli Kuster. Kuster ist ein erfahrener Spieler, Hansdampf zwischen Hip- und Trip-Hop, Elektropop und akustischem Jazz, und hat eine zeitlang bei der schweizer Mundartkombo Züri West mitgetan. Einen „unprätentiösen Forscher“ nennt Hasler ihn: „Er macht schon ewig mit Electronica ‚rum, hatte aber nicht so Lust auf Computergefummel und hat sich beiMANUFACTUR für ein übersichtliches Setup mit Wurlitzer und Nordlead-Synthesizer entschieden.
MANUFACTUR sind immer wieder gern gesehene Gäste auf der Mokka Bühne und ihre Konzerte sind allen Besucher/innen in nachhaltiger Erinnerung geblieben.

Line Up: Werner Hasler: Trompete, Electronicas / Oli Kuster: Electronics, Keyboard /Urban Lienert: Bass / Dominik Burkhalter: Drums

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