Samstag 13. November 2004

LES REINES PROCHAINES

HABEN <HALLUZINATIONEN>

Grossartig:

Les Reines Prochaines reiben sich die Hände und trinken noch einen Schluck. Spülen. Sie greifen zu Saxophon, Klarinette, Bass und Trompete. So ist’s recht.
Es gibt Lieder, die geschmettert werden müssen. Jawohl.

Das neue Konzertprogramm von Les Reines Prochaines ist eine feine, kultivierte Sache. Es gibt keine Vorenthaltungen. Auf der Bühne sind alle eroberten Trophäen deutlich sichtbar. Es sind dies Heldenkränze, Trauerkränze, Rettungsringe aller Art.

Les Reines Prochaines singen, zelebrieren, erzählen und tanzen in gewohnt lässiger Professionalität tragische Geschichten, unmögliche Geschichten, schöne Geschichten.Diese erzählen vom Fernweh zum Nordpol, vom Scheitern, von der Landflucht, von Selbsttransformation, vom Traum eines wohl belüfteten Kellers, in welchem grenzenlos geraucht werden kann, vom Drama des Zwergleins, von rührenden Beobachtungen aus der Welt der Ornithologie und der Liebe zum Absinthe, der Fee Verte.

Les Reines Prochaines sind: Michèle Fuchs, Fränzi Madörin, Muda Mathis und Sus Zwick. Tina Z’Rotz, Ausstatterin und Mischerin.

(Mitternachtskonzert Old Seed – Singer/Songwriter aus Kanada, Beginn 00.30 Uhr)

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