Sonntag 23. Oktober 2005

HAENSCHE WEISS – VALI MAYER

SPIELEN EINEN SWINGENDEN GIPSY JAZZ

<Alte Schule> am Sonntag :

Der Gitarrist, HAENSCHE WEISS, der zunächst mit dem Schnuckenack Reinhard Quintett und dann mit seinem HAENSCHE WEISS Quintett wesentlichen Anteil an der Verbreitung des „Zigeunerjazz“ hatte, besticht heute durch ein magisch – poetisches Gitarrenspiel.

HAENSCHE WEISS hat, so scheint es, nicht nur eine unglaubliche musikalische Reife erlangt, sondern auch die Musik im allgemeinen und den Jazz im besonderen für sich neu entdeckt.

VALI MAYER  ist ein Kontrabassist der Sonderklasse, dem man ebenso fasziniert wie vergnügt zuhört und auch zuschaut. Er verfügt über jedes spieltechnische Mittel und geht in einem Masse auf seinen Partner ein, das diesen immer wieder zu Höchstleistungen anspornt, dabei steht VALIMAYER seinem Partner in nichts nach.

Zwei aussergewöhnliche Musiker deren Zusammenspiel tatsächlich vergessen lässt, dass hier nur zwei Leute auf der Bühne stehen. Man wies nicht, was am meisten zu bewundern ist: die schwindelerregende Virtuosität oder einfach der spielerische Humor.

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