Samstag 21. September 2013

GUDRID HANSDOTTIR

FEENGESÄNGE VON DEN FÄRÖER INSELN

Makelloses Meisterstück zwischen Folk, Alternative Country und Roots Rock, skandinavische Americana-Artistik in fein-filigraner Vollendung. Das dritte Album von GUDRID HANSDOTTIR, der Folk-Fee von den Färöer Inseln atmet gleichermaßen skandinavische Melancholie wie amerikanische Sehnsucht, vereint schneidende 16-Horsepower-Desert-Wehmut, tiefgehende Cohen-Tristesse, liebreizenden Folk, verlockenden Independent-Pop-Charme und – nahezu überraschend – kurz vor Album-Ende sogar handfestes Roots-Rock-Handwerk, all das getragen und geprägt von einer ungemein attraktiven Frauenstimme, die in ihrer klaren Natürlichkeit Felsen zum Schmelzen bringen würde. Das Instrumentarium ist vielfältig und betont akustisch und reicht von Blockflöten-Duetten über Gitarren, Autoharp, Kontrabass, Banjo und Mandoline bis hin zu Theremin, Harmonium und Orgel, das Schlagwerk kommt selten, aber passend zum Einsatz. Der besondere Reiz des 11-Song-Werkes liegt in GUDRID HANSDOTTIR`S lieblich-luftigem Gesang, der vor allem in zwei- und vielstimmig dargereichter Vielfalt seine ganze verführerische Leuchtkraft entfaltet. Vereint in Euren Vorstellungen die schönen Seiten von Dear Reader, Heather Nova, Kate Bush und Maria Solheim, und Ihr bekommt eine Ahnung von GUDRID`S nachhaltiger Wirkungskraft.

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